Ist diese Website von einer KI gebaut?
Seit Sprachmodelle ganze Websites ausspucken, sieht das halbe Internet gleich aus. Adresse eingeben — der Checker durchsucht Texte, Aufbau und Quelltext nach den typischen Spuren und zeigt, wie wahrscheinlich die Seite maschinell entstanden ist.
Vier Bereiche, rund zwei Dutzend Prüfpunkte
Kein einzelnes Merkmal beweist etwas. Erst wenn mehrere unabhängige Muster zusammenkommen, wird daraus ein belastbares Bild. Welche Merkmale das genau sind, steht hier bewusst nicht — sonst wäre die Prüfung in einer Viertelstunde ausgehebelt.
Textmuster
Sprachmodelle greifen zu einem erstaunlich engen Vorrat an Wendungen und Satzbauplänen. Wer viele davon nebeneinander sieht, erkennt die Handschrift.
Seitenstruktur
Generierte Seiten folgen fast immer derselben Dramaturgie: Aufmacher, drei Vorteile, drei Schritte, Kundenstimmen, Fragen, Handlungsaufruf.
Code-Signaturen
Im Quelltext bleiben Bau- und Stilmuster zurück, die kein Mensch spontan so schreibt. Sie sind der zuverlässigste Teil der Prüfung.
Substanz & Handwerk
Generierte Seiten reden lange, ohne konkret zu werden: keine Namen, keine Jahreszahlen, keine Belege — und oft fehlen Pflichtangaben.
KI ist nicht das Problem. Gedankenlosigkeit ist es.
Ich baue selbst mit KI. Der Unterschied liegt nicht im Werkzeug, sondern darin, ob danach noch jemand draufschaut: ob die Texte etwas behaupten, das stimmt, ob die Bilder echte Menschen zeigen, ob der Aufbau zu diesem einen Betrieb passt statt zu jedem.
Eine hohe Bewertung heißt deshalb nicht „schlechte Website". Sie heißt: diese Seite sieht aus wie tausend andere — und Ihre Kundschaft merkt das, auch wenn sie es nicht benennen kann.
